Jenseits des Abgrunds von Francesc Miralles und Ángeles Doñate

Worum geht es?

Nach dem Verlust und der Einäscherung seines Bruders, begibt sich Toni mit der Urne auf den Weg zu dem Ort, an dem die Asche verstreut werden soll. Auf dem Weg kommen ihn seine quälenden Gedanken in die Quere, die ihn letzten Endes auf eine Felsenklippe führen, wo er einem weisen Mann begegnet. Es beginnt ein Gespräch über den Sinn des Lebens, das Spuren in seiner Seele hinterlassen wird.

Rezension

Puh… ja, wo soll ich anfangen. Bereits nach 20 Seiten war ich den Tränen nahe; so sehr haben mich die Worte der Autoren berührt. Ich habe mich in dem einfachen aber doch weisen Schreibstil verloren und jede Gedanken, jede unterschwelligen aber auch sichtbaren Ermutigungen in mich eingesogen.

Dieses Buch zeigt, dass das Leben nicht einfach ist. Aber das Leben ist nicht nur „einfach“ oder „schwer“, nicht „schwarz“ oder „weiß“. Dazwischen sind noch so viele Gefühle, die wir erlebt haben und noch erleben werden. Das Leben ist so bunt und sehenswert… wie der Sonnenaufgang am Morgen.

Wir finden in dem Buch ganz viele Lebensgeschichten; was mir nochmal deutlich gemacht hat, dass keiner von uns verschont bleibt und wir einfach alle erleben müssen, um zu leben. Vor allem, dass es auf einer wahren Begebenheit basiert macht all die „Geschichten“ so greifbar, so echt.

Viele verzweifelte Seelen kommen hier zur Sprache und Kosei-San, der sein restliches Leben dafür gewidmet hat, diesen Seelen eine neue Perspektive aufzuzeigen, hat mich mit so vielen Gefühlen erfüllt… dass ich nach dem Beenden des Buches, auch seine Geschichte erstmal verdauen musste.

Eine wunderschöne, bittersüße Geschichte über das Leben und den Sinn dahinter. Über Menschen, dessen Weisheit aus Schmerz entstanden ist; über Menschen, die in der tiefsten Dunkelheit, das Licht fanden; über Menschen, dessen Hand und Herz andere erreichte; über Menschen, die in den letzten Sekunden ihres Lebens, dessen Sinn begriffen.

Fazit

Ich bin wirklich sehr dankbar dafür, dass sich die Autoren dafür entschieden haben, eine so nachhaltige Erfahrung ihres Lebens mit uns zu teilen. Die Geschichte wird mir noch sehr lange in Erinnerung bleiben und der Ort kommt auf meine Bucket-Liste.

Herzergreifende Geschichten, die mich mehrmals zu Tränen gerührt und mich sogar einmal schockiert haben. WOW… das Leben. Wir sollten gar nicht erst versuchen es zu verstehen, sondern anfangen es zu leben.

Es gibt keine Sackgassen im Leben, auch, wenn wir es manchmal nicht gleich zu erkennen wissen… es gibt immer einen Weg 🤍

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an den Bloggerportal für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars! ❤

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